Regionaltauschtag mit Werbeschau (Offene Klasse) am 29. April (9-16 h) und 30. April 2017 (9-14 h) im "Stadtjugendheim" (CoJe = Coburger Jugendeinrichtung), Rosenauer Straße 45, 96450 Coburg. Dieses Mal mit Sonderstempel und Postabgabestelle (für Brief- und Kartensendungen) der Deutschen Post AG zu 500 Jahre Reformation durch Dr. Martin Luther. 2018 findet während der Veranstaltung die Hauptversammlung des VOB (Verein Oberfränkischer Briefmarkensammlervereine) statt.

 
Allgemeine Themen:
Vorstellung: Verein Coburger Briefmarkensammler von 1903 e. V. (in seiner sozialen und kulturellen Entwicklung)
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Presse und Veranstaltungen
" Der Gleußener Poststreit " - Ein Bericht von R. Staudenraus, Postamtmann in Coburg
Der Verzicht auf die staatliche Souveränität Coburgs durch die Volksabstimmung am 30. November 1919 - Die erste mehrfarbige Briefmarken-Ausgabe - Die Inflationszeit - Die Bayerische Staatsbank in Coburg (Dienst) - Die Posthalterei Mönch
Die Coburger Sonderstempel (Gesamtübersicht und diverse Auswahl) - Teil I bis Zeitraum 1945 (letzter 1942)
Die Coburger Sonderstempel (Teil II) - bis Zeitraum 1970 (letzter 1968)
Die Coburger Sonderstempel (Teil III ) - Zeitraum bis 1990 (letzter 1988)
Die Coburger Sonderstempel (Teil IV) - Zeitraum bis 2000 (letzter 1993)
Die Coburger Sonderstempel (Teil V) - Zeitraum ab dem Jahr 2000 > 2003 bis ?
Die Coburger Bildpostkarten von 1933-1994
Das Coburger Provisorium
Thema der Ausstellung 2014: "Der 450. Geburtstag von Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg"
Thema der Ausstellung 2015: "Zum 200. Todestag des Prinzen Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld, Reichs-General-Feldmarschall und Herzog zu Sachsen"
Thema der Ausstellung 2016: "Königin Richeza von Polen geb. Prinzessin von Lothringen, auch Statthalterin von Saalfeld und Coburg. 960 Jahre erste urkundliche Erwähnung von Coburg"
Thema der Ausstellung 2017: "Martin Luther auf der Veste Coburg" und "500 Jahre Thesenanschlag"
Die Benedikt-Phila 2016 zur 1200 Jahrfeier der Benediktinerabtei Münsterschwarzach
" FRANKENPHILA 2017 "
Coburg: Das Digitale Stadtgedächtnis 2017 - Teil 8 - in der Thematik mit unserem Verein und der hiesigen Postgeschichte
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" Der Gleußener Poststreit " - Ein Bericht von R. Staudenraus, Postamtmann in Coburg

(Quelle: DEUTSCHE POSTGESCHICHTE - Herausgegeben im Auftrag des Reichspostministeriums 1942/1)

Gleußen, ein schmuckes Bauerndorf in der Bayerischen Ostmark, liegt an der Itz, einem Nebenfluß des Mains, und wird durchzogen von einer uralten und wichtigen Handels- und Geleitstraße, die vom Thüringer Wald über Coburg in die Mainsenke bei Bamberg niedersteigt.
 

Die Entstehung des Orts liegt im Dunkel der Zeiten. Die Schreibweise in den ältesten Urkunden wechselt und lautet 1299 Gloussen, 1303 Glussen, 1334 Gluzen und 1386 Gleußen. Der Name ist zweifellos wendischen Ursprungs. Glussen ist das altwendische Feminin glusina, neuwendisch glusyna, oberwendisch-serbisch hlusina = Ort, wo es dumpf hallt, Waldesdickicht, Öde. (Vergleich auch kleinrussisch hlus, russisch glusi = Einöde!) Das Gebiet von Gleußen, hart an der Grenze zum Radenzgau gelegen, gehörte noch zum Grabfeldgau. Der Ort selbst war in seiner geschichtlichen Zeit kloster-banzisches Lehen. Landesherren waren die Fürstbischöfe von Bamberg. Mit dem Aufkommen des Territorialsystems Ende des 14. Jahrhunderts begannen auch die Streitigkeiten der Fürstbischöfe von Bamberg mit den Kurfürsten von Sachsen bzw. den Herzögen von Sachsen-Coburg und territoriale Ansprüche in Gleußen. Auch andere Grund- und Lehensherren saßen in Gleußen und trugen durch unentwegte Verfechtung alter Besitztitel und Forderungen das Ihre dazu bei, den fast undurchdringlichen Wirrwarr in politischen, rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Dingen noch zu vermehren. Ein vollständiges Verzeichnis der "Inwohner von Gleußen" aus dem Jahre 1729 zeigt das bunte Bild der Gleußener Ganerbenschaft, in die sich neben den Äbten von Banz und den Herzögen von Sachsen-Coburg noch die Junker Ludwig von Ostheim und Hans Georg Rappau in Meeder, die Fürsten Lichtenstein, die Grafen Rotenhan, die Familien Schock und Nöll teilten. Von den 42 Anwesen, die es damals in Gleußen gab, waren 25 banzische Lehensgüter und 8 sachsen-coburgische Amtslehen. Der Rest verteilte sich auf die übrigen Lehensherren.

Noch treffender schildert Roppelt in seiner "Historisch-Topographischen Beschreibung des Kaiserlichen Hochstifts und Fürstentums Bamberg" (Nürnberg 1801) die verwickelten Zustände in Gleußen. Er schreibt: "Die Dorf-, Gemeinde- und Landesherren sind das Kloster Banz, das Herzogtum Coburg und die Herren von Rotenhan, die zu Merzbach ein Schloß besitzen. Um die Zent und die landesherrliche Hoheit streiten sich Bamberg und Coburg. Zehentherr ist Würzburg. Die Geistlichkeit, weil evangelisch, ist Coburgisch. Der Bamberger Anteil ist banzisches Lehen. Das Kloster hat auf dem Lehen alle niederen Gerichtsbarkeit. Die Steuer wird zum bambergischen Steueramt Banz entrichtet. Zu dem banzischen Lehen gehört auch der Gasthof, auf dem über 200 Jahre die Post ist."

Der Übergang des Ortes mitsamt dem Hochstift Bamberg 1803 an Bayern räumte mit den überlebten Formen einer altersschwachen Zeit gründlich auf und schuf ein einheitliches Gemeinwesen.

Der Itzgrund, in den Gleußen eingebettet ist, gehört zu den schönsten und fruchtbarsten Wiesengründen des Frankenlandes. Er verdankt seinen üppigen und hochwertigen Graswuchs den alljährlichen Überschwemmungen der langsam dahinfließenden Itz. Das Tal ist umrahmt von sanft ansteigenden Hügelreihen, die einen guten Boden für Korn und Gerste, stellenweise auch für Weizen bieten. Zur Zeit besteht Gleußen aus 62 stattlichen, teilweise noch an die alte fränkisch-thüringische Bauweise gemahnenden Häusern und den dazugehörigen hohen Scheunen, die auf den ersten Blick den Wohlstand der Besitzer verraten und auf eine ergiebige Landwirschaft schließen lassen.

Gleußen besitzt eine Postgeschichte ganz besonderer Art. Sie reicht weit über den Rahmen der üblichen Darstellungen hinaus; denn sie gibt ein anschauliches Bild, wie sich im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation der immerwährende Kampf einzelner Reichsstände mit dem Kaiser und dem Hause Taxis um die Posthoheit in der kleinsten Zelle des Postdienstes, in der Posthalterei, auswirkte.

Zu den Reichsständen, die dem Vordringen der kaiserlichen, von Taxis betriebenen Reichspost zähen Widerstand entgegensetzten, zählten auch die Herzöge von Sachsen-Coburg. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen sie erstmals mit Taxis in engere Fühlung. Im Jahre 1648 wandte sich der Erfurter kaiserliche Reichspostmeister Georg Friedrich Breitenbach im Auftrag seines Herrn, des Reichs-Erb-General-Oberst-Postmeisters Lamoral III. Claudius Franz, Reichsgrafen von Thurn und Taxis, an den Herzog Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Coburg-Altenburg und teilte ihm mit, daß der Kaiser eine Postverbindung von dem Reichstag in Regensburg über Nürnberg nach dem dänischen Hof, nach Westfalen und den niedersächsischen Ständen und Städten bis nach Hamburg auf dem kürzesten Wege hergestellt zu sehen wünsche. Der kürzeste Weg aber führte über Bamberg, Coburg und den Thüringer Wald nach Erfurt und dann weiter über den Harz nach dem Norden des Reichs. Gleichzeitig unterbreitete Breitenbach dem Herzog die Bitte, ihm die Anstellung eines kaiserlichen Postverwalters in Coburg zu gestatten. Der Herzog begegnete dem taxisschen Begehren mit schärfstem Mißtrauen; denn nicht mit Unrecht befürchtete er eine Beeinträchigung seiner landesherrlichen Hoheitsrechte. Ihm war nicht unbekannt geblieben, daß die kaiserlichen Reichspostbeamten besondere Vorrechte genossen, keine Steuern und Abgaben entrichteten, von allen öffentlichen Lasten befreit waren und einer eigenen Gerichtsbarkeit unterstanden. Sie bildeten gleichsam einen Staat im Staate und waren wegen ihrer Sonderstellung und ihres selbstherrlichen Auftretens wiederholt Gegenstand heftiger öffentlicher Angriffe. Um sich von vorherein vor Schaden zu bewahren, stellte der Herzog Bedingungen, die Taxis mit den Grundsätzen des von ihm ausgeübten kaiserlichen Postregals nicht in Einklang bringen zu können glaubte und deshalb ablehnte. Der Herzog blieb jedoch standhaft und ließ sich weder durch die dringlichen Bitten des Grafen Taxis, noch durch kaiserliche Mandate beirren. Der Weg über Coburg blieb den taxisschen Posten versperrt.

Taxis blieb keine andere Wahl, als einen neuen Weg für seine Postreiter ausfindig zu machen. Und er fand ihn auch.

1640 hatte der braunschweig-lüneburgische Postmeister Rütger Hinüber eine reitende Post von Kassel nach Hildesheim-Hannover-Celle und Bremen eingerichtet. Taxis brauchte also nur den Anschluß an diese Postverbindung zu suchen. Seine Bemühungen waren von Erfolg begleitet. Im Herbst des Jahres 1653 trat der Verbindungskurs Nürnberg-Kassel ins Leben. Der Postenzug Nürnberg-Hamburg war hergestellt. Die Lösung entsprach jedoch nicht den Wünschen des Generaloberstpostmeisters; denn der Weg über Kassel war um einen Tagesritt weiter als der über Coburg-Erfurt und stand nur zum kleineren Teil unter taxisscher Kontrolle.

Im einzelnen schlugen die taxisschen Postreiter folgenden Weg ein: Von Nürnberg kommend, erreichten sie über Erlangen die Bischofstadt Bamberg, setzten bei Breitengüßbach über den Main und lenkten, an dem Herzogtum Sachsen-Coburg südwestlich, vorbeireitend, in den Baunachgrund ein. Die Ritte führten dann weiter über die neuen Reichsposthaltereien Ebern und Haina (bei Römhild) nach Meiningen-Schmalkalden und Kassel. Einige Jahre später traten an die Stelle von Ebern und Haina drei neue Pferdewechselstellen in Gräfenholz-Sendelbach, Ermershausen und Milz (bei Römhild).

1686 entschlossen sich die sächsischen Herzöge nach dem Beispiel von Kursachsen, Kurbrandenburg, Hessen-Kassel, Braunschweig-Lüneburg und anderen Reichsständen auch ihren Ländern ein gemeinsames, von Taxis unabhängiges Postwesen zu geben. Mit der Leitung betrauten sie einen "Fürstlich Sächsischen Gesamtpostmeister", der nun eine emsige Tätigkeit entfaltete. Er errichtete 1687 in Coburg ein sächsisches Postamt, dann die fahrenden Postgelegenheiten Coburg-Gräfenthal-Saalfeld-Jena und Coburg-Rodach-Hildburghausen-Meiningen-Eisenach sowie die Schnellpost Judenbach-Coburg-Nürnberg.

Taxis hatte sich durch den Mißerfolg im Herzogtum nicht entmutigen lassen. Sein Ziel stand unverrückbar fest:

1. Im Coburgischen festen Fuß zu fassen und den Weg über Erfurt zu gewinnen und

2. den sehr einträglichen Postverkehr auf der Strecke Nürnberg-Erfurt-Hamburg völlig in seine Hand zu bekommen.

Das Jahr 1694 endlich brachte ihm den ersten Teilerfolg. Ein glücklicher Zufall kam ihm zu Hilfe. Herzog Albrecht von Sachsen-Coburg stand damals als kaiserlicher General mit seinen Truppen am Oberrhein und in Savoyen. An einer guten und schnellen Nachrichtenverbindung mit der Heimat war ihm viel gelegen. Diese konnte ihm nur Taxis geben, und der Generaloberstpostmeister nützte die Gelegenheit. Das Reichspostamt Nürnberg führte die Verhandlungen. Der Postkurs Nürnberg-Hamburg wurde auf der Strecke Bamberg-Milz umgelegt und über Coburg geleitet. Er verließ nunmehr hinter Breitengüßbach die Baunachstraße, bog in den Itzgrund ein, lief über die neuangelegten Reichsposthaltereien Rattelsdorf und Gleußen nach Coburg, wo er ein neuerrichtetes kaiserliches Reichspostamt vorfand, und von da über Rodach nach Milz. Hier mündete er wieder in die alte Poststraße nach Meiningen ein.

1698 glückte es Taxis dank dem Entgegenkommen des willfährigen Herzogs Albrecht seine Posten auch auf der Strecke Coburg-Erfurt einzusetzen. Damit hatte er die Schlüsselstellung zu dem Postkurs Nürnberg-Hamburg in der von Anfang an geplanten Linienführung in seine Gewalt gebracht. Seine Felleisenreiter gelangten von Coburg aus über Rodach-Hildburghausen-Schleusingen-Ilmenau-Arnstadt nach Erfurt. Das taxissche Endziel, die Verbindung Nürnberg-Hamburg auf dem kürzesten Wege herzustellen und den Postenlauf unter taxisschen Einfluß zu bringen, war erreicht.

Der Postkurs Nürnberg-Coburg-Kassel blieb trotzdem in seinem ganzen Umfang als wertvolle Verbindung nach dem Rhein und den Niederlanden bestehen. Die Zulassung der kaiserlichen Posten bezog sich jedoch nur auf die reitenden Posten, also auf die Briefbeförderung, nicht aber auf die fahrenden, denen der Kleingüter- und Reiseverkehr vorbehalten war. Das Recht auf die fahrenden Posten hat sich das Herzogtum nie aus der Hand nehmen lassen.

Hatte Taxis nun einmal seine Posten in einem ihm nicht gerade günstig gesinnten Land aufgerichtet, so lag in dieser Tatsache allein schon der Keim zu neuen Konflikten; denn das kaiserliche Postregal war viel umstritten und führte in seiner praktischen Anwendung zwangsläufig zu Meinungsverschiedenheiten und mitunter heftigen Zusammenstößen. Es gab aber auch Reichsstände, die den kaiserlichen Posten wohlwollend gegenüberstanden und sie in jeder Weise förderten. Dazu gehörten auch die Fürstbischöfe von Bamberg. Zwischen dem Hochstift Bamberg und dem Herzogtum Coburg herrschte nicht immer Friede und Eintracht. Gerade in dem Grenzort Gleußen stießen sich die politischen Interessen der beiden Länder, und schon deshalb war des Haders und der Irrungen kein Ende. Nun kamen auch die gegensätzlichen Auffassungen über die Ausübung der Posthoheit hinzu. Es entbrannte in dem kleine Ort ein Kampf, der das ganze 18. Jahrhundert hindurch währte und mit einer Leidenschaftlichkeit geführt wurde, die zeitweise sogar in Tätlichkeiten ausartete. Es fehlte zwar nicht an Versuchen, die Gegensätze auszugleichen und dem müßigen Streit ein Ende zu machen, aber immer wieder behielt das Trennende die Oberhand, und neuer Zündstoff häufte sich zum alten.

Die Schnellpost Judenbach-Coburg-Nürnberg, die der erste sächsische Gesamtpostmeister Justinus Biehler angelegt hatte, lief über Gleußen. Hier ist als sächsischer Posthalter 1694-1711 der Bauersmann Georg Öhrl bezeugt. Gleußen wurde aber auch, wie schon erwähnt, 1695 Sitz einer kaiserlichen Reichsposthalterei. Auf dieses Amt berief Taxis den letzten Posthalter von Gräfenholz, Nikolaus Sperber, der nach Gleußen übersiedelte. Sperber saß zunächst in Pacht auf einem dem Kloster Banz zinspflichtigen Lehenshof. Bald darauf brachte er den Lehenshof käuflich an sich und erwarb auch noch den Gasthof in Gleußen, der ebenfalls banzisches Lehen war. Auf diesen verpflanzte er sodann die kaiserliche Reichsposthalterei. Recht viel mehr ist über ihn aus seinem Lebensabschnitt als erster kaiserlicher Reichsposthalter von Gleußen nicht bekanntgeworden. In den Pfarrmatrikeln (Taufbuch) von Gleußen erscheint er nur enmal als kaiserlicher Reichsposthalter, und zwar bei einem Taufeintrag am 30. April 1696. Lange scheint er in Gleußen nicht gesessen zu haben; denn bald darauf befindet sich sein Gasthof im Besitz des Handelsmanns Georg Sebastian Müller und der kaiserliche Postdienst in den Händen des Bauern Georg Öhrl, der zugleich sächsischer Posthalter war.

In die Amtszeit des Posthalters Öhrl fällt der Abschlus eines Postabkommens zwischen Taxis und Coburg, das unter anderm auch die Regelung der Postverhältnisse in Gleußen zum Gegenstand hatte. 1702 war der fahrende Postkurs Nürnberg-Coburg-Jena-Leipzig errichtet worden, in den die Schnellpost Judenbach-Coburg-Nürnberg aufgegangen war. Am 30. April 1704 bestätigte Fürst Eugen Alexander von Thurn und Taxis das Übereinkommen vom 10. März 1704 zwischen dem kaiserlichen Reichspostamt Nürnberg und den fürstlichen Kammern Coburg und Saalfeld über die Beförderung des Postwagens auf der Strecke Nürnberg-Coburg-Jena-Leipzig. Das kaiserliche Reichspostamt Nürnberg übernahm die Fahrten von Nürnberg bis Coburg, die sächsische Postverwaltung von Coburg bis zur Landesgrenze hinter Saalfeld und das kursächsische Oberpostamt Leipzig von da bis Leizpg. Auf dem Rückweg  hatte die sächsische Postverwaltung den Postwagen über Coburg hinweg bis nach Gleußen zu verbringen.

Öhrl starb 1711, und Coburg nahm keinen Anstand, den sächsischen Postdienst dem Sohn des Verstorbenen, Nikolaus Öhrl, zu übertragen. Auch der kaiserliche Postdienst ging ohne besondere Förmlichkeit in die Hände des jungen Öhrl über. Nach Ablauf eines Jahres jedoch kündigte ihm der kaiserliche Reichspostmeister von Nürnberg (Matthäus von Brauns) im Auftrag des Fürsten von Thurn und Taxis den Dienst auf. Die Aufkündigung war unter dem Einfluß des Fürstbischofs von Bamberg, Lothar Franz von Schönborn, zustande gekommen, der zugleich Erzbischof und Kurfürst von Mainz, Erzkanzler des Reichs und protecor postarum war. Der Fürstbischof begründete seine Forderung mit dem Hinweis, daß der erste kaiserliche Reichsposthalter von Gleußen, Nikolaus Sperber, ein Kloster-banzischer Lehensmann, also ein Bamberger Untertan, gewesen sei und deshalb in erster Linie wieder ein Bamberger Untertan Anspruch auf die Gleußener Post habe. Dieser Standpunkt, den sich auch Taxis zu eigen machte, fand nicht den Beifall des Herzogs Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Saalfeld, der an dem bisherigen Zustand nichts geändert haben wollte. In einem unterm 21. Januar 1712 an Taxis gerichteten Schreiben nahm er ausführlich Stellung zur Postfrage. Sein Bruder (der1699 verstorbene Herzog Albrecht) - so schrieb er - habe sich in den Verhandlungen mit dem Nürnberger kaiserlichen Reichspostmeister (Johann Jakob Öxle von und auf Friedenberg) 1694 nur unter Vorbehalt mit dem Durchgang der kaiserlichen Post durch das Coburger Land einverstanden erklärt. Unter anderem sollte nur ein dem Herzog oder dessen Ämtern lehnbarer Posthalter für Gleußen bestellt werden. Herzog Johann Ernst führte noch weiter aus, daß für die Landstraße eine Viertelstunde südlich Gleußen bis nach Leipzig immer nur Sachsen zuständig gewesen sei. Sachsen habe stets die Lasten der Unterhaltung tragen müssen. Taxis jedoch als der Hauptnutznießer habe nie etwas dazu beigesteuert. Er bitte den Fürsten, von seiner Absicht Abstand zu nehmen und Maßnahmen zu unterlassen, die Sachsen nie dulden werde und die Taxis nur zum Schaden gereichen könnten. Fürst Eugen Alexander von Thurn und Taxis erwiderte am 30. Januar 1712 von Frankfurt (Main) aus, er wisse sich nicht zu erinnern, daß bei der Umlegung der Post von Bamberg über Coburg 1694/95 das Zugeständnis, immer nur einen sächsischen Lehensmann als Posthalter in Gleußen anzunehmen, jemals gemacht worden sei. Er glaube auch nicht, daß sein damaliger Nürnberger Postmeister eine derartige Einschränkung unterschrieben oder untersiegelt habe, "zumahlen ein solches zu großem Praejudiz und Schmälerung Sr. Röm. Kays. May. Allerhöchsten Reichspotreservati sowohl als auch zu Unserem und Unseren Successoren merklichen Beschwerde gereichen würde ...". Er könne daher den auf Empfehlung des Kurfürsten von Mainz und Fürstbischofs von Bamberg ausersehenen Posthalter nicht wieder absetzen.

Am 2. Februar 1712 ernannte Taxis den klosterbanzischen Gastwirt und Handelsmann Johann Sebastian Müller zum kaiserlichen Reichsposthalter von Gleußen.

Herzog Johann Ernst ließ sich in seiner Stellungnahme nicht beeinflussen. Er wandte sich am 16. März 1712 in längeren Ausführungen abermals an Taxis, verwies nochmals auf die Abmachungen vom 31. Dezember 1694 mit seinem Bruder, dem Herzog Albrecht, die auch der Fürstbischof von Bamberg am 26. Februar 1695 gutgeheißen habe. Er bat schließlich, den untüchtigen, "unleidlichen" und für Sachsen unannehmbaren Posthalter zu kassieren, zumal der bisherige Posthalter große Mittel im Postdienst angelegt und die Postgeschäfte gewissenhaft und zur allgemeinen Zufriedenheit geführt habe. Dieses Schreiben blieb unbeantwortet.

Nachdem nunmehr die friedlichen Mittel, zu einer Verständigung zu kommen, erschöpft waren, kam es zu offener Fehde. Die Coburger verweigerten den kaiserlichen Postreitern das Betreten ihrer Stadt und nahmen dem Gleußener Posthalter erst zwei und dann elf Pferde weg. Die Bamberger blieben die Antwort nicht schuldig. Mit bewehrter Mannschaft fielen sie im Mai 1712 in Rattelsdorf über den Postwagen des sächsischen Posthalters her, "traktierten den Postknecht gar übel mit harten Schlägen" und führten den Wagen samt Pferd und Geschirr mit nach Bamberg fort. Dieses unwürdige Schauspiel wiederholte sich noch ein zweites Mal auf offener Landstraße.

(Es war nicht das erstemal, daß die beiden Parteien der Post wegen hart aneinandergerieten. Schon 1708 hatten die Coburger dem kaiserlichen Posthalter Johann Christian Reineck von Rodach einmal vierzehn Pferde weggenommen und seine Postillione ins Gefängnis geworfen, weil der Posthalter ihrem wiederholten Befehl, die mit den kaiserlichen Extraposten angekommenen Reisenden nicht dem kaiserlichen Posthalter Hans Georg Illofer, sonder dem sächsischen Posthalter und Gastwirt zum Weißen Schwan, Johann Christoph Sielau, zuzuführen, nicht nachgekommen war. (Bayer. Staatsarchiv Bamberg, Postakten J 6 Nr. 5).

Über die eingerissenen Mißstände führte Herzog Johann Ernst Klage bei dem Senior des Hauses Sachsen, dem König Friedrich August von Polen und Kurfürsten von Sachsen. In einem Saalfeld, den 6. Juni 1712, ausgefertigten Schreiben machte er dem König Mitteilung von der Drohung des Fürsten Taxis, den zwischen dem kurfürstlich sächsischen Oberpostamt Leipzig und dem herzoglich sächsischen Gesamtpostamt Coburg eingerichteten Postwagenverkehr auf den Strecken Leipzig-Zeitz-Gera-Neustadt (Orla) und Leipzig-Merseburg-Naumburg-Jena-Kahla-Uhlstadt-Saalfeld nach Coburg von der Verbindung mit den taxisschen Postanschlüssen abzuschneiden und dadurch zu isolieren. Der König hatte von den Vorgängen schon durch seinen Gesandten am kurmainzischen Hof Kenntnis erhalten und außerdem noch erfahren, daß man sich taxisscherseits mit dem Gedanken trug, auch den Postkurs Nürnberg-Kassel von Coburg weg und wieder auf die alte Straße zu verlegen. Das alles teilte er seinem Coburger Vetter mit und erbat sich seine Stellungnahme. Dann werde man sehen, was weiter zu tun sei. Er zeigte offenbar keine Lust, sich in die Händel einzumischen. Sein Gesandter hatte ihm das auch angeraten.

Die Streitigkeiten waren natürlich nicht ohne Rückwirkung auf den Postbetrieb im Herzogtum geblieben. Der Postverkehr geriet in Unordnung, zeitweise stockte er ganz. Die Kauf- und Handelsleute fühlten sich benachteiligt und führten Beschwerde. Acht Monate hielten die Coburger aus. Als aber Taxis Anstalten traf, seine Drohungen wahr zu machen, und zu diesem Zweck mit dem kursächsischen Oberpostamt Leipzig Verhandlungen anknüpfte, lenkten die Coburger ein. Am 10. Oktober 1712 machten sie Vermittlungsvorschläge, denen Taxis am 22. Oktober 1712 mit einigen Änderungen zustimmte. Auch Bamberg erklärte sich mit dem Vergleich einverstanden, jedoch mit der Einschränkung, daß dem Hochstift "in puncto seiner Territorial-jurisdiction" kein Abbruch geschehe. Das Abkommen wurde am 30. November 1712 unterzeichnet.

Nach den Vereinbarungen sollten die beiden Posthalter gleichzeitig im Amt bleiben. Der kaiserliche Reichsposthalter hatte künftighin den gesamten Postverkehr - also auch den sächsischen - zwischen Gleußen und Rattelsdorf, der sächsische zwischen Gleußen und Coburg zu vermitteln. Nach dem Tode des einen sollte der Überlebenden den Gesamtdienst übernehmen. Schied auch dieser aus dem Leben, so behielt sich der Generaloberstpostmeister die Neubesetzung vor. Damit war der Friede wieder einmal hergestellt.

Im Juli 1733 starb als erster der sächsische Posthalter Nikolaus Öhrl. Er war am 24. August 1680 in Gleußen geboren und versah neben der Posthalterei auch noch das Amt eines fürstbischöflich würzburgischen Zehentschultheißen. Sein Posthalterdienst ging vertragsgemäß auf den kaiserlichen Reichsposthalter Georg Sebastian Müller über. Obwohl das Übereinkommen vom 30. November 1712 alle strittigen Punkte bereinigt zu haben schien, fand sich doch wieder Anlaß zu neuem Streit.

Bei der Übergabe des Postdienstes war es zwischen dem kaiserlichen Posthalter und der Witwe des sächsischen zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, die das Reichsoberpostamt Nürnberg auf dem Dienstwege beilegte. Die Entscheidung war zugunsten des Posthalters ausgefallen. In dem taxisschen Vorgehen erblickte die herzogliche Kammer jedoch einen Eingriff in die sächsische Gerichtsbarkeit. Außerdem hielt sie es für geraten, den kaiserlichen Posthalter auch auf den Herzog von Sachsen-Coburg zu verpflichten, da er ja auch den sächsischen Postdienst wahrzunehmen hatte. Sie erklärte den Entscheid des Reichsoberpostamts Nürnberg für ungültig und forderte den Posthalter vor ihr Gericht. Taxis untersagte dem Posthalter bei Strafe der Dienstentlassung, der Vorladung Folge zu leisten. In Postangelegenheiten haber er nur dem Generaloberstpostmeister Rede und Antwort zu stehen und sonst niemandem. Coburg widersprach und verschaffte sich Recht und Gehorsam mit Gewalt. Es legte dem Posthalter hohe Geldstrafen auf und trieb sie rücksichtslos ein. Es ließ ihm durch ihre Einspänner ein Pferd und ein Rind aus dem Stall holen, legte Beschlag auf die ihm gehörige Gastwirtschaft in dem herzoglich sächsischen Dörfchen Ketschendorf vor den Toren Coburgs und drohte, ihn bei weiterer Unbotmäßigkeit in Ketten und Banden zu legen. In der Not blieb dem Posthalter nichts anderes übrig, als sich zu fügen. Er leistete den Eid und unterwarf sich auch dem Urteilsspruch des herzoglichen Gerichts, das natürlich gegen ihn entschied. Als straferschwerend war ihm besonders der Umstand angerechnet worden, daß er sich an das Oberpostamt Nürnberg gewandt hatte. Er habe damit die taxissche Behörde gegen Sachsen-Coburg aufgehetzt. Taxis war nicht imstande, seinem Posthalter zu helfen.

Der kaiserliche Posthalter Johann Sebastian Müller starb am 11. April 1756. Der Postdienst ging sodann auf seinen Sohn Christian Friedrich Müller über. Erst 1764 dachte die Coburger Hofkammer daran, den neuen Posthalter ebenso wie einst seinem Vater in sächsische Pflichten zu nehmen und setzt gleich eine Strafe von 5 Reichstalern für den Fall des Nichterscheinens fest. Taxis verwahrte sich dagegen, und auch Bamberg wies das Ansinnen Coburgs , einem bambergischen Untertan auf den Herzog von Coburg zu vereidigen, entschieden zurück. Gleichzeitig kündigte die Bamberger Regierung dem Posthalter eine Strafe von 10 Reichstalern an, wenn er der Coburger Aufforderung Folge leisten sollte. Viele Monate hindurch währte der Federkrieg. Keine Partei vermochte die andere zu überzeugen oder zum Nachgeben zu bewegen. Zuletzt gab Herzog Ernst Friedrich von Sachsen-Coburg Befehl, den Posthalter festzunehmen, sobald man seiner in Coburg habhaft werden könne, und ihm dann den Eid zwangsweise abzunehmen. Allein der Posthalter hatte frühzeitig Wind bekommen und hütete sich, in die Falle zugehen. Am 9. Dezember 1767 starb er. Seine Witwe Barbara Regina führte die Postgeschäfte weiter.

Um das Jahr 1778 taucht in Gleußen ein Postverwalter namens Johann Jakob Göllner auf, den Taxis offenbar auf Haft und Gefahr der Posthalterin aufgenommen und ihr zur Führung der Postgeschäfte beigegeben hatte. Als die Coburger Hofkammer davon Kenntnis erhielt, wiederholte sich das Spiel mit der landesherrlichen Verpflichtung. Diesmal gelang es den Coburgern, den ahnungslosen Postverwalter zu überrumpeln, als er am 20. Juli 1778 in häuslichen Geschäften nach Coburg kam. Unter dem Stadttor rissen sie ihn vom Postwagen und steckten ihn sofort in Arrest. Am nächsten Tag nahmen sie ihm den Eid ab und ließen ihn dann laufen. Taxis legte gegen den Willkürakt, der ohne Vorgang im Reiche sei, energisch Verwahrung ein. Gleichzeitig aber machte er, um diese unerquicklichen Zustände ein für allemal aus der Welt zu schaffen, den Vorschlag, bei künftiger Besetzung der Gleußener Post abwechslungsweise einmal einen sächsischen und dann wieder einen bambergischen Untertan zum Posthalter zu nehmen. Die herzoglich sächsische Regierung lehnte den Vorschlag ab und beharrte auf ihrer Forderung, daß in Gleußen nur ein sächsischer Lehensmann Posthalter werden dürfe. Auf dieses Ansinnen antwortete Taxis nicht mehr.

Postverwalter Göllner trat bald darauf von seiner Stelle zurück und soll nicht lange danach gestorben sein. Die Posthalterin Müller übernahm wieder die unmittelbare Leitung. Am 17. Oktober 1795 starb auch sie. Kurze Zeit vor ihrem Tode, am 13. April 1793, hatte sie ihr Anwesen, den kloster-banzischen Gasthof nebst Posthalterei, an den Bauern und Gastwirt Johann Georg Schultheiß käuflich abgetreten, den Taxis alsbald zum kaiserlichen Reichsposthalter von Gleußen ernannte. Der neue Posthalter stammte aus dem coburgischen Dörfchen Buchenrod, wo er am 24. August 1748 geboren war. Er war demnach bis zum Erwerb des banzischen Gasthofs in Gleußen Coburger Untertan gewesen. Wiederum lud die sächsische Kammer den Posthalter zur Eidesleistung vor, und wiederum erhielt er von dem kaiserlichen Reichsoberpostamt Nürnberg und der fürstlich bambergischen Regierung "die gemessensten und geschärftesten Verbote", vor der Coburger Kammer zu erscheinen. Inständig bat der Posthalter, "ihn nicht zu einem Opfer der Stretigkeiten zu machen, welche zwischen großen Höfen und höchsten Herrschaften vorwalten", wiederum erteilte der Herzog Befehl, den Posthalter festzunehmen und zur Verpflichtung anzuhalten, sobald er sich auf Coburger Gebiet blicken lasse. Die Akten schweigen sich darüber aus, ob dies jemals gelang.

Der Streitfall nahm ein Ende, als 1803 das Hochstift Bamberg an Kurbayern fiel und 1806 mit dem Untergang des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und der kaiserlichen Reichsgewalt auch der Begriff des kaiserlichen Postregals zu Grabe getragen wurde.

(Quellen: Bayr. Staatsarchiv Bamberg, Postakten J 6 Nr. 5.
Bayr. Staatsarchiv Coburg, Postakten 10877, 10887.
Fürstl. Thurn- und Tax. Zentralarch. Regensburg XVI. 18. 4.
Gräftl. v. Rotenhan'sches Fam.Arch. Rentweinsdorf.
Ortschronik und Pfarrmatrikel von Gleußen.
Hinüber: Die Anfänge der Postr in Niedersachsen, "Deutsche Postgeschichte", 1938/II.
Roppelt: Historisch-Topographische Beschreibung des Kais. Hochstifts und Fürstentums Bamberg.
Staudenraus: Postgeschichte von Bamberg, "Arch. f. Postgeschichte in Bayern", Heft 1/1941.
Teubner: Aus der Anfangszeit der Sachsen-Coburger Post, Archiv für Post und Tlegraphie, 1925.
Ziegelhöfer u. Hey: Die Ortsnamen des ehem. Hochstifts Bamberg.)




 

 
Veranstaltungs-Informationen für den interessierten Sammler- und Ausstellungsfreund : 11. bis 12. November 2017: "FRANKENPHILA 2017" in der Karl-Diehl-Halle, Geschwister-Scholl-Platz 2, 90552 Röthenbach a. d. Pegnitz. Wettbewerbsausstellung im Rang 3. Die Ausrichtung und Organisation ist den Briefmarken- und Münzfreunden Lauf und Umgebung e. V., dem Philatelisten Klub 1891 Nürnberg e. V. und der ARGE Thematische Philatelie Bayern e. V. übertragen. Ausstellungsleiter ist Herr Klaus-Peter Binanzer, Sulzbacher Straße 16, 90518 Altdorf. Einteilung der Exponate (Ausstellungsklassen): 1. Ländersammlungen bis 1945/nach 1945; 2. Postgeschichtliche Sammlungen bis 1945/nach 1945; 3. Ganzsachensammlungen bis 1945/nach 1945; 4. Luftpostsammlungen bis 1945/nach 1945; 5. Thematische Sammlungen, 6. Ansichtskarten - Sammlungen, 7. Literatur. Aufbau der Exponate erfolgt am Freitag, dem 10. November 2017 von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr. - - - 07.-08.10.2017: Rödental/Oeslau, Briefmarkenschau und Tauschtag. Briefmarken- und Münzfreunde Oeslau und Umgebung e. V. "41. Oberfrankentauschtage", 7.10. von 10-16 Uhr, 8.10. von 9-14.00 Uhr, in der Domänenhalle am Bahnhof, Kronacher Straße. Veranstaltungsleiter: Bernd Schneider, Kronacher Straße 11, 96472 Rödental (Tel. 09563-1219, Fax: 09563-4831), E-Mail: schneider-roedental@t-online.de. - - - - - - - Nachlese: Am 2. bis 4.9.2016 findet im Egbertgymnasium, in der Turnhalle und Pausenhalle, der Abtei Münsterschwarzach, Schweinfurter Straße 42, 97359 Münsterschwarzach, die "Benedikt-Phila 2016" statt, eine Briefmarken-Wettbewerbsausstellung mit internationaler Beteiligung im Rang 2 und 3. Dazu kommt im Wettbewerb die Jugendklasse und die zweite Runde im Gruppenwettbewerb BDPh "German Team Challenge". Die Eröffnung ist am 2.9.16 um 11 Uhr. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfolgt auch die Präsentation und Übergabe der Sonderbriefmarken "1200 Jahre Benediktinerabtei Münsterschwarzach" und "Tag der Briefmarke - Liebesbriefe" durch den Staatssekretär Herrn Werner Gatzer an Abt Michael bzw. an den Präsidenten des BDPh, Herrn Uwe Decker. Ausstellungsleiter ist Herr Dipl. Ing. Wilfried Schön, Am Silberbach 1, 97359 Schwarzach. Veranstalter sind der Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e. V., die Sammlergilde St. Gabriel e. V. und der Verein für Briefmarkenkunde Würzburg von 1880 e. V. Die Ausrichtung und Organisation ist dem Verein für Briefmarkenkunde Würzburg von 1880 e. V. übertragen. - Einteilung der Exponate (Klassen): 1. Länder-Sammlungen bis 1945 / nach 1945; 2. Postgeschichtliche Sammlungen bis 1945 / nach 1945; 3. Ganzsachen-Sammlungen bis 1945 / nach 1945; 4. Luftpost-Sammlungen bis 1945 / nach 1945; 5. Thematische Sammlungen; 6. Ansichtskarten-Sammlungen; 7. Literatur; 8. Fiskalphilatelie; 9. Astrophilatelie. ~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~
 
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Zusammenkünfte des Vereins Coburger Briefmarkensammler von 1903 e. V. jeden ersten und dritten Dienstag im Monat (außer August) im Münchner Hofbräu, Kleine Johannisgasse 8 in Coburg ab 19.15 Uhr, Gäste sind herzlich willkommen. (Siehe im genaueren die Rubrik "Termine" in der vorstehenden Aufstellung links). Zweimal im Jahr veranstalten wir Vereinsauktionen für unsere Mitglieder mit interessanten Einlieferungen (Gäste willkommen). Vollmitglieder erhalten gratis regelmäßig jeden Monat das Magazin des Bundes Deutscher Philatelisten "philatelie" sowie erscheint dreimal im Jahr das Magazin "LV-Aktuell Verbandsnachrichten" vom Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V. im Bund Deutscher Philatelisten e. V. (BDPh). Vollmitglieder können bei nationalen und internationalen Rang-Wettbewerbsausstellungen (Rang 1 - 3) teilnehmen, um durch die Bewertung der Preisrichter Auszeichnungen für ihre Exponate durch Medaillen und Pokale zu gewinnen.